Klarheit ermöglichen, Veränderung begleiten - achtsam und auf Augenhöhe. 

Mein beruflicher Weg begann mit der Arbeit als Rechtsanwalt – eine Arbeit, die strukturiert ist, lösungsorientiert und oft auch fordernd. In dieser Zeit brachte mich eine persönliche Krise ins Innehalten und stellte vieles in Frage.

 

Mir wurde klar das ich mich mehr für die zwischenmenschliche Ebene von Konflikten interessierte und das Bedürfnis hatte, Menschen auf dieser Ebenen wirklich zu unterstützen; was mich zur Mediation führte. Die Ausbildung hat mir gezeigt, wie viel Kraft in achtsamer Kommunikation und klarer Verständigung liegt.

 

In dieser herausfordernden Lebensphase habe ich selbst psychologische Begleitung in Anspruch genommen. Besonders prägend war für mich die Erfahrung, wirklich gesehen und ernst genommen zu werden – und gleichzeitig darin gestärkt zu werden, Verantwortung für meine Gefühle, Bedürfnisse und mein Leben zu übernehmen. Das hat etwas in mir bewegt und mich zu mehr Freude, Lebendigkeit und Bewusstheit geführt.

Aus diesem Erleben heraus entstand der Wunsch diese Erfahrungen auch anderen Menschen zu ermöglich, wesahlb ich eine dreijährige Ausbildung in Gestalttherapie absolviert habe.

 

Die Gestaltherapie ist heute eine Herzensangelegenheit geworden. Sie hat meinen Leben verändert und meinen Blick auf Menschen, Beziehungen und Entwicklung erweitert. Während Rechtswissenschaft und Mediation eher vom Verstand geprägt sind, lädt die Gestalttherapie dazu ein, mit dem Herzen zu arbeiten – präsent, persönlich und im Kontakt. In meiner Arbeit verbinde ich heute beides: Verstand und Herz – um Menschen in ihren Veränderungsprozessen zu mehr Klarheit, Lebendigkeit und Lebensfreude zu begleiten.

 

Gestalttherapie bedeutet für mich auch, mich selbst immer weiter zu entwickeln. Das schließt sowohl regelmäßige Weiterbildungen als auch die kontinuierliche Supervision meiner Arbeit mit ein.

 

 

Beruflicher Werdegang

  • Jurastudium mit Abschluss des 2. Staatsexamens
  • Zulassung zum Rechtsanwalt und Tätigkeit in eigener Kanzlei
  • Tätigkeit als Berufsorientierungscoaching mit jungen Erwachsenen
  • Ausbildung zum zertifizierten Mediator (Fortbildungsinstitut, Fortbildung 1, in Stuttgart)
  • Gestalttherapie-Ausbildung mit dem Abschluss 'Gestalt-Berater' (DVG-zertifiziert, Eichgrund-Institut)

"Wir wollen, dass die andern unsere Einzigartigkeit, die wir selbst mal mehr und mal weniger deutlich empfinden, spüren und darauf reagieren. Und mit der Deutlichkeit der Antwort wächst auch unsere eigene Klarheit darüber, wer wir sind." (Stephen Schoen)

Was ist eigentlich Gestalthterapie?

Das Wort „Gestalt“ stammt aus der Gestaltpsychologie und beschreibt ein sinnvolles Ganzes. Der Mensch nimmt zum Beispiel ein Bild nicht als einzelne Teile wahr, sondern als eine zusammenhängende Form, die Sinn ergibt. 

Wenn etwas in uns unvollständig bleibt – ein ungelöster Konflikt, ein unerfülltes Bedürfnis – ist die Erfahrung nicht abgeschlossen. Die „Gestalt“ schließt sich nicht und kann nicht als sinnvolles Ganzes integriert werden. Diese „offene Gestalt“ wirkt weiterhin in unserem Erleben und drängt immer wieder in den Vordergrund, um zum Abschluss zu kommen – zu einem sinnvollen Ganzen. In der Gestalttherapie geht es vor allem darum, solche offenen Gestalten bewusst zu machen, damit sie abgeschlossen und integriert werden können.

Im Mittelpunkt steht dabei nicht das „Reparieren“ von Problemen, sondern der Kontakt – zu sich selbst, zu anderen und zur Welt. Es geht darum, das eigene Erleben im Hier und Jetzt wahrzunehmen, besser zu verstehen und neue Möglichkeiten des Handelns zu entdecken.

Die Gestalttherapie geht davon aus, dass jeder Mensch die Fähigkeit zur Selbstverantwortung in sich trägt. Verantwortung bedeutet dabei nicht nur, Entscheidungen zu treffen, sondern sich im Kontakt mit der Welt bewusst wahrzunehmen: Wie trete ich in Beziehung? Was zeigt sich in mir, wenn ich in Kontakt bin – mit mir selbst, mit anderen, mit dem, was gerade ist? Indem wir unser Kontaktverhalten gemeinsam erforschen, können wir erkennen, welche Muster uns leiten, können sie hinterfragen und neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln. So entsteht die Möglichkeit, (wieder) Verantwortung zu übernehmen – und so wieder fähig werden, zu antworten (engl. responsibleresponse-able).

Dies geschieht in einem dialogischen, wertschätzenden Rahmen, in dem Beziehung, Präsenz und Echtheit zentrale Rollen spielen. Gestalttherapie ist nicht nur eine Methode, sondern eine Haltung – eine Einladung, sich selbst mit Offenheit, Neugier und Verantwortung zu begegnen.

Gestalttherapie muss man erfahren...

Das Wort „Gestalt“ stammt aus der Gestaltpsychologie und beschreibt ein sinnvolles Ganzes. Der Mensch nimmt zum Beispiel ein Bild nicht als einzelne Teile wahr, sondern als eine zusammenhängende Form, die Sinn ergibt. 

Wenn etwas in uns unvollständig bleibt – etwa ein ungelöster Konflikt oder ein unerfülltes Bedürfnis –, kann die Erfahrung nicht abgeschlossen werden. Die „Gestalt“ bleibt offen und lässt sich nicht als sinniges Ganzes in unser Erleben integrieren. Solche offenen Gestalten wirken in uns und drängen immer wieder in den Vordergrund, bis sie einen Abschluss finden.
Ein Beispiel: Wenn du deine Traurigkeit nach einer Verletzung nicht wirklich fühlst und ausdrückst, bleibt sie im Hintergrund lebendig. Erst indem du dir dieses Gefühl bewusst machst und es mitteilst, kann es sich vollenden und zur Ruhe kommen. In der Gestalttherapie geht es vor Allem darum, diese offenen Gestalten ins Bewusstsein zu holen, damit sie abgeschlossen und als Teil des eigenen Erlebens integriert werden können. Im Mittelpunkt steht dabei der Kontakt – zu sich Selbst, zu Anderen und zur Welt. Es geht darum, das eigene Erleben im Hier und Jetzt wahrzunehmen: dabei können Blockierungen erkannt, offene Gestalten abgeschlossen und neue Möglichkeiten des Handelns entdeckt werden. So entsteht die Chance, (wieder) Verantwortung zu übernehmen – also wieder fähig zu werden, zu antworten (responsible = response-able).

Dies geschieht in einem dialogischen, wertschätzenden Rahmen, in dem Beziehung, Präsenz und der Kontakt zentrale Rollen spielen. Gestalttherapie ist eine Einladung, sich selbst mit Offenheit, Neugier und Verantwortung zu begegnen.

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Der Mittelpunkt meiner Arbeit ist für mich der lebendige Kontakt – das aufmerksame Dazwischen, in dem Beziehung entsteht. Hier dürfen Gedanken ausgesprochen, Gefühle gespürt und Bedürfnisse erlebt werden.

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